Kundalini Yoga und Geburtsvorbereitung

Gebären heisst: Empfangen, auf die Welt bringen, gedeihen lassen, wachsen lassen, reifen lassen, los lassen

Im Kundalini Yoga arbeiten wir sehr häufig mit Übungen, die die Hypophyse und die Zirbeldrüse stimulieren. Diese steuern die Hormonausschüttungen im Körper. Bewegen wir unsere Körper so, dass die Hormon produzierenden Zentren und Drüsen aktiviert werden, schütten diese mehr Hormone aus und bringen den Hormonkreislauf in Fluss. Dies wirkt sich unmittelbar auf unseren Körper, unser Körperempfinden und unsere Wahrnehmung aus.

So ist zum Beispiel eine Übung, bei der du die Arme auf die Seite gestreckt hältst enorm anregend für die Drüsen, die Endorphine ausschütten. Endorphine sind Körpereigene Opiate, die Schmerz stillend wirken. Das Kundalini Yoga lehrt dich über den Atem mit deinem Körper in Verbindung zu kommen. So kannst du scheinbar unmögliche Übungen plötzlich meistern. Mit dieser Erfahrung in die Geburt zu gehen, ist eine enorm kräftigende Unterstützung.

Aufschlussreiche Fragen, die du dir stellen kannst: Was empfinde ich, wie nehme ich wahr? Nehme ich Empfindungen wahr und belasse es bei deren Wahrnehmung? Oder stufe ich diese Empfindungen als schmerzhaft ein und nehme so die Schmerzen wahr?

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